Lisa Hahner, schnellste Deutsche, 2:31:28 Stunden:
„Es war ein Traum. Es lief perfekt, eine Wahnsinnsarbeit der Tempomacher. Ich hatte keinen Durchhänger, bei Kilometer zwölf haben ich gedacht: „Cool, noch 30 Kilometer.“ Es war genau mein Tempo, ich habe wirklich Glück gehabt. Ich hatte die Festhalle und den Einlauf ab Kilometer 37 dauernd im Kopf, es ist ein Riesengefühl. Ich konnte hinten raus noch einmal aufdrehen. Ich wusste, wir sind von der Zeit her drin, aber ich habe gar nicht auf die Zwischenzeiten geachtet, erst so ab Kilometer 37 oder 38. Das Wetter war okay für mich, es kann von den Bedingungen ruhig etwas kühler sein, das macht mir nichts aus. Es ist das angestrebte Ergebnis, ich konnte den Marathon richtig genießen. Man kann sich kein schöneres Debüt vorstellen, wenn man am Schluss noch Kraft hat zu beschleunigen. Einen harten Part gab es eigentlich gar nicht. Mein nächstes Ziel über die Distanz ist die WM nächstes Jahr in Moskau zusammen mit Anna. Wir haben jetzt dafür eine gute Grundlage gelegt.“